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Retimo Aaron Deusing · Industriemeister
Retimo Anwendungen und Schulungen für die Produktion

Die Anwendung von Ihren Mitarbeitern für Ihre Mitarbeiter.

Beruf
Industriemeister
Erfahrung
16 Jahre in der Produktion, als Maschinenführer und Einrichter
Für
Fertigungsbetriebe, Umkreis Hamm
Betrieb
auf Wunsch vollständig im Werksnetz
Kontakt / Erstgespräch anfragen
deusing@retimo.info
Telefon
0162 9085548

59077 Hamm

Der Fertigungslotse

Eine Anwendung immer schnell zur Hand: Rüstanweisungen aufnehmen und wiederfinden, Störungen melden und nachschlagen, Werte festhalten. An der Anlage sind alle Daten lokal vorhanden.

Fertigungslotse 07:10
Alles bedienbar, nur die Aufnahme nimmt nichts auf.
Der Fertigungslotse ist modular aufgebaut und kann an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.
Alle gezeigten Aufträge, Werte und Namen sind erfundene Vorführdaten und stammen aus keinem Betrieb.

Was dadurch schneller geht

Die Rüstanweisung im Ordner an der Maschine, die Störgründe nachvollziehbar archiviert. Der 8D-Bericht bekommt seine Daten direkt aus den Störmeldungen.

Rüstwissen und Störgründe dokumentieren

Wie das funktioniert

Der Einrichter erklärt den Ablauf so, wie er es einem Kollegen erklären würde: direkt an der Anlage, in seinen Worten. Daraus entsteht eine gegliederte Anweisung, die sich durchsuchen und in andere Sprachen ausgeben lässt.

Das wird besser Wissen bleibt erhalten. Das Schulen wird einfacher.

Störgründe archivieren

Wie das funktioniert

Nach der Störung wird dem Lotsen Grund und Lösung diktiert.

Kommt dazu Die genaue Beschreibung der Störung und ihre Lösung. Nachhaltig gespeichert und einfach zu finden.

8D und Dokumentation vorbereiten

Wie das funktioniert

Was schon einmal festgestellt wurde, führt die Anwendung zusammen und legt es als Entwurf vor. Der Verantwortliche liest, ändert und gibt frei.

Fällt weg Das Zusammensuchen von Mails und Meldungen, bevor die erste Zeile steht.

Einfacher Überblick

Wie das funktioniert

Regelkarte und Prüfplan auf einen Blick mit einem Klick.

Fällt weg Das Suchen im CAQ, wenn die Frage an der Maschine entsteht und in zwei Minuten beantwortet sein muss.

KI-Kompetenz nach Artikel 4: 90 Minuten im Betrieb

Seit dem 2. Februar 2025 gilt Artikel 4 der KI-Verordnung: Wer KI im Betrieb einsetzt, muss dafür sorgen, dass sein Personal damit umgehen kann, auch wer sie nur benutzt, ist Betreiber. Vorgeschrieben ist weder ein Lehrplan noch ein Zertifikat. Verlangt ist nur zweierlei: Es muss stattfinden, und Sie müssen es belegen können.

Was in den 90 Minuten passiert

Der Ablauf

Artikel 4 im Wortlaut, und was er alles nicht verlangt. Wofür diese Technik taugt, woran sie scheitert, und warum eine falsche Antwort überzeugt klingt. Zum Schluss die Regeln, was gar nicht geht, besprochen mit Fällen aus Ihrem Haus.

Für wen Meister, Schicht- und Fertigungsleitung, QS, Instandhaltung, Arbeitsvorbereitung, ausdrücklich auch der Betriebsrat. Bis 15 Personen, ohne Vorkenntnisse und ohne Laptop.

Artikel 4 im Wortlaut, wer als Betreiber gilt und was Ihr Betrieb nachweisen muss

Dies ist keine Rechtsberatung, die Auslegung im Einzelfall gehört zum Anwalt.

Termin für die Schulung anfragen

Ihre Daten, Ihre IT, Ihr Betriebsrat

Je nach Anforderung kann alles vollständig lokal laufen
Die Anwendungen und deren Verarbeitung laufen über ein lokales Modell.
Fertigungsdaten müssen das Werk nicht verlassen
Wo eine Verbindung nach außen doch sinnvoll ist, steht vorher fest, welche Daten das betrifft, und Sie entscheiden darüber.
SAP, MES, BDE und CAQ bleiben
Was Sie exportieren können, lese ich ein, einen Prüfplan aus SAP QM, Babtec oder CASQ-it als CSV, ohne Zugang zu Ihrem System. Zurück schreibe ich nichts, solange das nicht ausdrücklich vereinbart ist. Kein System wird ersetzt.
Keine Leistungs- oder Zeitmessung von Personen
Es gibt keine Auswertung nach Person. Wer eine Anweisung freigibt, steht mit Namen darin, das verlangt die Qualitätssicherung. Das ist die erste Frage jedes Betriebsrats, und sie gehört vor die erste Zeile Code.
Ohne Netz geht die Arbeit weiter
Alle wichtigen Daten sind lokal auf dem Gerät gespeichert. Suchfunktion und Diktate sind immer möglich. Die Aufnahmen verbleiben auf dem Gerät, bis sie in das Intranet hochgeladen und verarbeitet werden.
Ein Mensch gibt frei, mit Namen
Sicherheits- und qualitätsrelevante Inhalte gehen erst an die Anlage, wenn jemand aus Ihrem Haus sie freigegeben hat.

Wie wir anfangen

Klein, an einer Anlage, mit einem Ergebnis. Ein Problem, das niemand nennt, ist kein Problem.

Erst hinsehen

Drei Schritte
  1. Ansehen

    Ich komme in die Fertigung und schaue zu. Kein Workshop, kein Fragebogen.

  2. Mit den Leuten sprechen

    Wo liegen die Probleme im Alltag? Was brauchen die Mitarbeiter an der Anlage?

  3. Vorhandenes prüfen

    Ist-Stand-Aufnahme: Welche Systeme werden genutzt und welche vermieden.

Dann erproben

Zwei Schritte
  1. Ausgangslage messen

    Wie lange der Ablauf heute dauert, wie viele Wege und Rückfragen. Ohne diesen Wert gibt es hinterher keine ehrliche Aussage über den Nutzen.

  2. Begrenzt bauen

    Eine Anlage, ein Ablauf, eine überschaubare Gruppe. IT, Datenschutz und Betriebsrat sind von Anfang an dabei und nicht erst, wenn etwas läuft.

Erst dann übernehmen

Zwei Schritte
  1. Einweisen und absichern

    Samt der unbequemen Teile: das Zertifikat auf jedem Telefon, sonst bleibt das Mikrofon stumm, und es muss Chrome sein, der Fall ohne Netz, und wer im Betrieb zuständig ist, wenn ich nicht da bin.

  2. Erst dann ausweiten

    Über die zweite Anlage entscheiden wir, wenn die erste ein Ergebnis hat. Benutzt sie keiner freiwillig, ändern wir sie oder hören auf.

    Aktualisierungen kommen nicht von selbst, die Anwendung baut keine Verbindung nach draußen auf. Wenn etwas dazukommt, komme ich.

Wo im Haus Grundlagen fehlen, gehört eine Schulung von 90 Minuten dazu, inhouse oder als geschlossener Online-Termin. Sie eignet sich als Maßnahme zur Förderung der KI-Kompetenz nach Artikel 4 der EU-KI-Verordnung.

Wo ich abrate

  • Sicherheitstechnik bleibt deterministisch und nachweisbar. Eine Verriegelung, die nur meistens auslöst, ist keine.
  • KI schreibt Entwürfe. Eine fachliche Freigabe ersetzt sie nicht.
  • Messwerte und Kennzahlen werden gerechnet, mit nachvollziehbaren Formeln. Ein Sprachmodell erzeugt hier keine Zahlen.
  • Eine Benutzeranmeldung gibt es nicht. Wer prüft und freigibt, steht mit Namen in einer Liste, die der Betrieb führt. Die Anbindung an Ihre Benutzerverwaltung ist eine Ausbaustufe, sie gehört in die Absprache, nicht in eine Fußnote.
  • Vorausschauende Instandhaltung wird am meisten verkauft und am seltensten geliefert. Sie scheitert fast immer an den Störgründen: Die einen buchen „Sonstiges", die anderen gar nicht, weil die Anlage wieder laufen muss.
  • Wenn eine Anwendung keinen Handgriff erleichtert, oder wenn absehbar ist, dass später niemand damit arbeitet, empfehle ich sie nicht.

Ich verkaufe Ihnen lieber nichts als etwas, das nach einem Jahr keiner mehr benutzt.

Aaron Deusing, Porträt.

Wer das baut

Sechzehn Jahre Erfahrung in der Produktion, als Maschinenführer und Einrichter, und ich arbeite bis heute in der Schicht. Die Ausbildung zum Industriemeister schloss ich 2019 ab.

Deshalb fange ich nicht bei der Technik an, sondern beim Ablauf. Rüsten, Störungen, Schichtübergaben, fehlende Informationen und Software, die an der Arbeit vorbeigeht: Das kenne ich aus eigener Erfahrung.

Zeigen Sie mir den Handgriff, der Ihre Leute jeden Tag Zeit kostet

Ein Rundgang durch die Fertigung, eine Stunde, unverbindlich. Danach wissen Sie, ob ein begrenzter Versuch sinnvoll ist.

deusing@retimo.info